Herzlich willkommen!

Herzliche Einladung zum ökum. Chorprojekt „Messe des Friedens“

Sie können noch einsteigen! Erste Probe ist diesen Freitag, 19 Uhr im Martin-Luther-Saal unter der Kirche. Machen Sie mit, es lohnt sich!

Plakat MdF GB

Händels Messias in Betzdorf und Altenkirchen

Als „das“ kreiskirchliche Musikprojekt hat Kreiskantor Johann-Ardin Lilienthal in diesem Jahr das bekannte Oratorium „Der Messias“ (HWV 56) von Georg Friedrich Händel ausgewählt.

HaendelHöhepunkt des Konzertes wird der weltberühmte und oft in Film und Fernsehen zitierte „Halleluja-Chor“ sein. An gleich zwei Standorten – am Samstag, 21. September 19:30 Uhr, in der Kreuzkirche Betzdorf und am Sonntag, 22. September, 17 Uhr, in der Christuskirche Altenkirchen – gibt es Aufführungen.

Am Oratoriums-Projekt unter der Leitung des Kreiskantors beteiligen sich zahlreiche Sängerinnen und Sänger aus dem Kirchenkreis, die sich seit Monaten der Kantorei an der Altenkirchener Christuskirche angeschlossen haben. Neben der Kantorei wirken – über 100 Beteiligte insgesamt - auch der Schulchor des Bodelschwingh-Gymnasiums Herchen (Ltg. Holger Knöbel) sowie Kate Healey-Schmitt (Sopran), Susanna Frank (Alt), Felix Haberland (Tenor) und Rafael Bruck (Bass) und Orchester mit.

„Die kompositorische Anlage des Werks ist ein Musterbeispiel für kirchenmusikalische Verkündigung. Alle Texte stammen ausnahmslos aus der Bibel und kommentieren dabei die eschatologische Bedeutung des Messias“, hebt Kreiskantor Lilienthal hervor. Damit sich viele Menschen von diesem Projekt - sowohl singend als auch zuhörend - ansprechen lassen, habe er die Variante des Oratoriums in deutscher Sprache ausgewählt.

Eintrittskarten für die Konzerte – das u.a. auch von der Kirchenkreis-Stiftung gefördert wird – zum Preis von 15 Euro (ermäßigt für Schüler/Studenten 8 Euro) sind im Vorverkauf in den beiden Gemeindebüros der Kirchengemeinden Betzdorf (Gontermannstraße 26 – 02741 2 22 31) und Altenkirchen (Stadthallenweg 16 – 02681 80 08 40) erhältlich.

Ich habe heute Gott getroffen

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.
Epheser 2,19

112_4802_RGBDer Sommer lädt uns ein zum Spazierengehen, zum Hören der Vögel und Libellen, zum Schmecken köstlicher Kirschen und Äpfel, zum Spüren des erfrischenden Wassers und der wärmenden Sonne auf unserer Haut. Doch Gott schenkt uns noch viel mehr, wenn wir nur einfach aufstehen, losgehen und unser Herz aufmachen.

„Es war einmal ein kleiner Junge, der unbedingt Gott treffen wollte. Er war sich darüber bewusst, dass der Weg zu dem Ort, an dem Gott lebte, ein sehr langer war. Also packte er sich einen Rucksack voll mit einigen Flaschen Wasser und mehreren Schokoladenriegeln und machte sich auf die Reise.

Er lief eine ganze Weile und kam in einen kleinen Park. Dort sah er eine alte Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute, die vor ihr nach Futter auf dem Boden suchten. Der kleine Junge setzte sich zu der Frau auf die Bank und öffnete seinen Rucksack. Er wollte sich gerade etwas zu trinken herausholen, als er den hungrigen Blick der alten Frau sah. Also griff er zu einem Schokoriegel und reichte ihn der Frau.

Dankbar nahm sie die Süßigkeit und lächelte ihn an. Und es war ein wundervolles Lächeln! Der kleine Junge wollte dieses Lächeln noch einmal sehen und bot ihr auch einen Schluck aus seiner Flasche an. Und sie nahm das Wasser gerne und lächelte wieder – noch strahlender als zuvor.

Der kleine Junge war selig. Die beiden saßen den ganzen Nachmittag lang auf der Bank im Park, aßen Schokoriegel und tranken aus ihrer Flasche – aber sprachen kein Wort.

Als es dunkel wurde, spürte der Junge, wie müde er war und er beschloss, zurück nach Hause zu gehen. Nach einigen Schritten hielt er inne und drehte sich um. Er ging zurück zu der Frau und umarmte sie. Die alte Frau schenkte ihm dafür ihr allerschönstes Lächeln.

Zu Hause sah seine Mutter die Freude auf seinem Gesicht und fragte: »Was hast du denn heute Schönes gemacht, dass du so fröhlich aussiehst?« Und der kleine Junge antwortete: »Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen – und sie hat ein wundervolles Lächeln!«

Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn schon auf sie wartete. Auch er fragte sie, warum sie so fröhlich aussah. Und sie antwortete: »Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen – und er ist viel jünger, als ich gedacht habe.«“

Auf einmal ist Gott so nah und ganz anders als ich immer geglaubt habe. Viel Freude in diesem Sommer in Gottes Haus!

Ihre Pfarrerin
Gudrun Weber-Gerhards